Aug 15

Disturbed sind ein Phänomen. Seit fast zehn Jahren bewegen sie sich musikalisch auf einem Level, das andere Bands ihres Genres wahrscheinlich nie erreichen werden. Mit “Indestructible” melden sich die Jungs aus Chicago in bemerkenswerter Form zurück. Das liegt nicht nur an der eigensinnigen Mischung aus Alternative, Neo-Metal und Modern Rock, ihrem erfolgversprechenden Gespür für großartige Melodien, sondern auch an ihrem charismatischen Sänger, der wie kein anderer das Gesicht der Band prägt. Das Album gleicht einem Befreiungsschlag, bei der sich Melancholie, Trauer und Wut wilde Bahnen schlagen. Als härter und düsterer wurde es im Vorfeld angepriesen, und nach eingehender Prüfung kann ich diese Beschreibung durchaus bestätigen. Rein charakterlich wird dieses Album nicht mehr durch Nachdenklichkeit sondern durch Handeln bestimmt. Obwohl Disturbed Ihrem Stil absolut treugeblieben sind, liefern sie hier eine kleine Evolution. Was vor allem positiv auffällt sind die gitarrenbetonten Songs und eine Vielzahl instrumentaler Feinarbeiten, welche dezent aber wirksam bereichern. Diese Scheibe etabliert die Band auch weiterhin an der Spitze anspruchsvoller Rockmusik.

geschrieben von Stefan

Jul 28

Porticus ist ein Cocoa-GUI für den unter der BSD-Lizenz stehenden MacPorts Paketmanager, der die Installation von Open-Source Software auf Mac OS X und Darwin erleichtern soll. Die aktuelle Version von MacPorts umfasst über 4400, vornehmlich kommandozeilenorientierte Ports. Wenn es gerade keine aktuellen Installationspakete für Mac OS X gibt, hilft MacPorts in seiner Eigenschaft als Paketverwaltung weiter. Wenige Befehle reichen aus um die Quellen von Projekten wie Wireshark herunterzuladen, zu übersetzen und installieren zu lassen. So erhalten Mac-Nutzer Zugriff auf Anwendungen für die es keine vorgefertigten Installationspakete gibt. Die Installation berücksichtigt Abhängigkeiten zu anderen Paketen, die bei Bedarf ebenfalls heruntergeladen werden. Gerade ambitionierte Unix-Anwender möchten auch auf dem komfortablen OS X keineswegs auf die Vielfältigkeit und Stärken im Bereich quelloffener Software verzichten. MacPorts ist ein TCL-Kommandozeilentool, für das Porticus ein GUI Front-End zur Verfügung stellt. Features beinhalten: MacPorts Kategorien betrachten, Installation u. Deinstallation von Ports, Update sowie Aktivierung und Deaktivierung von Ports, Port Varianten Handling, MacPorts Selbstupdate, Growl Integration, Sparkle Software Update. Seit Version 1.3.1 bin ich der offizielle deutsche Übersetzer von Porticus, meine Lokalisierung ist bereits integriert. Über den aktuellen Entwicklungsstatus kann man sich auf der Homepage oder im Blog des Autors informieren. 

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Jun 11

Arenpoints Entwicklung Xcode3Es ist soweit, Arenapoints, ein Arenarechner für das populäre MMORPG World of Warcraft, wurde in Version 1.0 publiziert. Programmiert in C sind native Versionen für verschiedene Betriebssysteme erhältlich. Mit dem aktuellen Build wurde neben den bereits unterstützten Plattformen auch der lange angekündigte Port auf Mac OS X durchgeführt. Als Universal Binary werden sowohl PowerPC- wie auch Intel-Macs unterstützt. Die Anwendung an sich dient zur Berechnung der Arenapunkte auf Basis der Teamwertung, basierend auf den seit Patch 2.2 gültigen Berechnungsroutinen. Konzipiert als eine intuitive Terminal Applikation, haben die jeweiligen Versionen OS-spezifische Features. Arenapoints ist das einzige Tool seiner Art für Systeme der Unix Familie. Nach meinem Umstieg auf Mac OS X, sind alle 1.0 Builds in der Xcode 3 IDE enstanden. Apple verwöhnt seine Entwickler, das muss man hier ganz klar betonen. Kompiliert wurde auf OS X Leopard (Mac PPC/x86) und Ubuntu Hardy 8.04 (Linux u. Windows Version). Das Programm kann über den Bereich “Codework” heruntergeladen werden. Für Feedback bin ich gerne aufgeschlosssen.

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Mai 28

PixelmatorPixelmator ist ein Grafikeditor, speziell entwickelt für Mac OS X. Basierend auf der Kombination von Open Source und Apple’s Interface, offeriert Pixelmator dem User eine Vielzahl an Optionen und Möglichkeiten. Die Anwendung verwendet Core Image und stellt hierdurch GPU-basierte Bildverarbeitung bereit, macht eindrucksvoll Nutzen von der Mac Grafikpower via Quartz Technologie. Damit steht Pixelmator fast alleine da, selbst Größen wie Photoshop verwenden nicht diese native und innovative Schnittstelle. Das Programm ist sympathisch und sorgt mit seiner farbenfrohen und effektvollen Oberfläche definitiv für mehr Spaß und Antrieb am produktiven Arbeiten mit Bildern. Dabei ist den Entwicklern wirklich gelungen die meist genutzten Funktionsaufrufe aus Photoshop zu übernehmen und im Pixelmator sichtbar und ohne Umgangswege zugänglich einzupflanzen. So wurde auch die Gruppierung der Menüpunkte mehr oder weniger übernommen und jeder, der Photoshop schon mal bedient hatte, findet sich auch hier schnellstens zurecht. Im Funktionsumfang reicht Pixelmator nicht ganz an sein großes Vorbild aus dem Hause Adobe heran. Dafür ist es aber schnell, flexibel, mit Plug-Ins erweiterbar und bietet mit knapp 40 Euro einen erschwinglichen Kostenfaktor. Fazit: anders als der Preis vermuten lässt, richtet sich Pixelmator nicht an Hobby Bildbearbeiter, sondern ist durchaus für den professionellen Gebrauch geeignet. CMYK Unterstützung und eine Vielzahl von Filtern laden zum fortgeschrittenen Design ein, hier bekommt man große Software für den kleinen Geldbeutel.

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